Hallen-WM: Manuel Eitel Neunter im Weltrekord-Feld

  21.03.2026    WLV Top-News WLV Wettkampf BW-Leichtathletik Top-Events Wettkampfsport Leistungssport
Am zweiten Tag des Hallen-WM-Siebenkampfs gab es bei Manuel Eitel Höhen und Tiefen über 60 Meter Hürden, Stabhochsprung und 1.000 Meter. Der Schweizer Simon Ehammer erzielte einen neuen Weltrekord im Hallen-Siebenkampf der Männer.

Auch der zweite Tag im Siebenkampf begann mit einer Sprintdisziplin. Auch am zweiten Tag im Siebenkampf stürmte Simon Ehammer auf und davon. Der Schweizer erwischte einen Blitzstart (Reaktionszeit 0,118 sec) und war schon an der zweiten Hürde enteilt. 7,52 Sekunden – nicht nur neuer Hausrekord, sondern auch Weltbestzeit im Rahmen eines Hallen-Siebenkampfes! Schon die zweite Hürde touchierte Manuel Eitel mit dem Nachziehbein, nahm danach alle weiteren Hürden mit und ließ in 8,58 Sekunden viele Punkte liegen. 

So ist Simon Ehammers Vorsprung nach fünf von sieben Disziplinen auf mehr als 200 Punkte angewachsen. 4.804 Zähler hat er auf dem Konto, damit rückt nicht nur der Europarekord (6.558 pt) näher, sondern auch die 6.600 Punkte-Grenze. Manuel Eitel, auf Platz zwölf zurückgefallen, hat bislang 4.128 Punkte eingeheimst. 

Eitel stellt Stab-Bestleistung ein – Ehammer auf Weltrekordkurs

Es liegt etwas in der Luft im Hallen-Siebenkampf von Torun! Nach dem Stabhochsprung ist endgültig klar: Simon Ehammer wird am Samstagabend um den Weltrekord laufen. 2:43,26 Minuten müsste er unterbieten, um die 14 Jahre alte Bestmarke von Ashton Eaton (6.645 pt) aus den Rekordlisten zu löschen. 

Deutlich besser lief es bei Manuel Eitel. Mit 5,00 Metern war sogar eine Bestleistung fällig. Zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere überquerte der 29-Jährige diese Marke. Damit machte er 20 Zentimeter auf seinen besten Hallen-Siebenkampf gut und geht mit 5.038 Punkten als Achter in die 1.000 Meter. 

1.000 Meter: Ehammer macht Weltrekord klar, Eitel wird Neunter

Für Simon Ehammer gab es zum Abschluss der beiden Siebenkampf-Tage noch eine neue Bestzeit: 2:41,04 Minuten bescherten ihm 6.670 Punkte und damit den Weltrekord. Insgesamt übertrafen sechs Athleten die Marke von 6.000 Punkten. 

Manuel Eitel gehörte diesmal nicht dazu. Den 1.000-Meter-Lauf, der nicht zu seinen Paradedisziplinen zählt, brachte der Hallen-EM-Vierte von 2023 in 2:48,61 Minuten zu Ende und reihte sich mit 5.818 Punkten auf Rang neun ein. Im Kampf um eine Top-Acht-Platzierung musste er Jeff Tesselaar ziehen lassen. Für den 29-Jährigen, der nach Verlegung seines Trainingsstandortes nach Großbritannien eigentlich gar nicht mit der Hallen-WM geplant hatte, ein Lern-Wettkampf mit Höhen und Tiefen und sicher einigen wertvollen Erkenntnissen für die Sommersaison, wenn wieder der Zehnkampf auf dem Programm steht. 

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 Svenja Sapper (leichtathletik.de) / wlv