Deutsche Meistertitel für Wolfgang Lenz und Josef Halder

  02.03.2025
Bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften Masters in Frankfurt am Main sicherte sich Wolfgang Lenz (SG Weinstadt) mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen in seiner Altersklasse M75 den Deutschen Meistertitel über die 800 Meter sowie den Vizemeistertitel über die 1.500 Meter. Die Meistertitel im Speerwurf und im Stabhochsprung der M80 ging an Josef Halder (Spvgg Rommelshausen-LA Kernen).

Der Weinstädter ging am ersten Tag der nationalen Titelkämpfe in der Halle im Sportzentrum Kalbach als einer der Medaillenfavoriten über die 1.500 Meter der M75 an den Start. Lenz lief ein starkes Rennen und überquerte die Ziellinie in neuer Bestzeit von 6:11,45 min. Damit musste er sich nur knapp dem Deutschen Meister Peter Schulz (Gazelle Pforzheim/Königsbach) geschlagen geben, der in 6:10,50 min eine knappe Sekunde schneller war.

An Tag zwei standen für Lenz die 800 Meter auf dem Programm. Über diese Distanz ging der Weinstädter als klarer Titelfavorit an den Start und wurde seiner Rolle mehr als gerecht. In ebenfalls neuer Bestzeit von 2:59,55 min blieb er als einziger Läufer des Starterfeldes unter der drei Minuten Marke und sicherte sich mit großem Vorsprung seinen nächsten nationalen Titel.

Ebenfalls in Frankfurt am Start war Josef Halder (Spvgg Rommelshausen-LA Kernen). Am Freitag begannen die Deutschen Winterwurfmisterschaften der Senioren mit dem Speerwerfen, zu denen sich Josef Halder in der Klasse M 80 gemeldet hatte. Zu Beginn der Wettkämpfe zog ein längerer Regenschauer über des Stadion, der das Werfen sehr beeinträchtigte. Aber Halder ließ sich dadurch nicht beunruhigen und gewann mit einer Weite von 29,02 m in seiner Altersklasse. Einen Tag später war der Diskuswettbewerb, den der Rommelshausener mit einer Weite von 27,48 m und dem drittem Platz abschloss. Am Sonntag kam Halder um 9:45 Uhr im Hammerwurf mit einer Weite von 29,15 m auf  Platz sechs. Im Stabhochsprung der M80 am Sonntagnachmittag meisterte er die Einstiegshöhe von 1,90 m im dritten Versuch. Mit der gewonnen Sicherheit übersprang er direkt danach die 2,00 m gleich im ersten Versuch. Am Ende scheiterte er in drei Versuchen an der Höhe von 2,10 m und sicherte sich als ältester Stabhochspringer des Wettbewerbs den Titel bei der M80.

Boris Müller